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Ziele

Investition in Bildung ist Investition in die Zukunft!

 

Dieser Satz erscheint mittlerweile als abgenutzte Phrase und verursacht bisweilen nur noch routiniertes Kopfnicken. Allein der Begriff Investition weckt die Assoziation eines hohen Finanzeinsatzes, der bei allseits leeren Kassen nicht leistbar ist.

 

Dennoch liegt es auf der Hand, dass in Bildung investiert werden muss, weil Bildung die Zukunfts- und Anschlussfähigkeit einer Gesellschaft erst ermöglicht.

 

Dabei ist es längst gesellschaftlicher Konsens, dass die Verantwortung nicht allein in staatliche Hand gehört, sondern sich auf verschiedene Bereiche der Gesellschaft verteilen sollte, um dem Gemeinwohl in pluralistischer Weise zu dienen.

 

Dazu bedarf es Mut, Offenheit und Vertrauen. Nicht in Konkurrenz, sondern in Kooperation mit staatlichen Trägern und in Ergänzung zu bestehenden Strukturen, können Projekte wie Tausche Bildung für Wohnen neuartige und dringend benötigte Lösungen für die Herausforderungen des gesellschaftlichen Zusammenlebens liefern.

 

 

 

Tausche Bildung für Wohnen macht Schule

 

Tausche Bildung für Wohnen initiiert die Bildung einer Präventionskette gegen kulturellen Ausschluss, Segregation, soziale Benachteiligung, Bildungsarmut und Vereinsamung.

 

Das mehrfach ausgezeichnete Modellprojekt richtet sich gegen „soziale Reparaturkosten“ in Form von systematischer Nachmittags-, Hausaufgaben-, Sprach-, Lern- und Freizeit-Betreuung von sozial benachteiligten Kindern durch engagierte junge Menschen (Paten), um frühe Förderung, Teilhabe und Integration zu gewährleisten.

 

Durch den Zuzug von jungen, gebildeten Menschen wird ein Beitrag zur Revitalisierung des Stadtteils geleistet: Das Wohnen und Leben im Stadtviertel wird im besten Fall auch für andere junge Menschen wieder attraktiv.

 

Gleichzeitig kann dem durch Abwanderung bedingten Wohnungsleerstand aktiv entgegen gewirkt werden.

 

Die tägliche Arbeit der Paten mit „ihren“ Kindern und Familien, und die Tatsache, dass sie im Stadtteil leben, gewährleistet eine zügige Einbindung der jungen Menschen in das soziale Umfeld und führt damit zur angestrebten „sozialen Durchmischung“ und Befriedung.

 

Durch ihre empathisch basierte Arbeit im Rahmen des Projekts werden die Paten zu Ansprechpartnern, Impulsgebern und Vorbildern der Kinder. Sie können Brücken bauen zwischen isolierten Familien und dem gesellschaftlichen Leben der Stadt.

 

 

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